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News-ID: 6888 Samstag, 19. Februar 2022, ca. 01:00 Uhr
Gronau / Leine / Landkreis Hildesheim / Niedersachsen
Kupferplatten von Kirchturm in 50 Meter Höhe gelöst: Kein Rankommen für die Feuerwehr
Feuerwehren brauchen währen Orkantief einen langen Atem

Sturmtief „Zeyneb“ stellte in der Nacht die Feuerwehr im niedersächsischen Gronau an der Leine vor eine derzeit nichtlösbare Aufgabe: Um 1 Uhr nachts gab es die erste Meldung, weitere folgten bis zum Morgen: Teile der Kupfer-Fassade des St. Matthäi-Kirchturms in rund 50 Metern Höhe hatten sich infolge des Sturms abgelöst, eine der bis zu 80 Kilogramm schweren Platten schlug sogar in ein etwa 80 Meter entferntes Hausdach ein. Auch die neue Drehleiter ist für solche Höhe nicht gerüstet, auch eine Dachdeckerfirma kann derzeit auf Grund des Sturms nicht helfen.  Die Feuerwehr hat daher die Gronauer Innenstadt rund 100 Meter rund um den Marktplatz abgesperrt, um insbesondere Schaulustige abzuhalten. Geschäfte bleiben vorerst geschlossen. Weitere Maßnahmen sollen am Montag getroffen werden.

Unsere Bilder und O-Töne:

 

- Totale der Einsatzstelle

- Blick auf Kirchturm

- Kupferteile hängen am Kirchturm 

- Kupferteile close

- Feuerwehr vor Ort

- abgesperrte Straßen 

- Schaulustige vor Ort

 

O-Ton Frank Kirchner, Einsatzleiter Feuerwehr Leinebergland: „… seit gestern 18:00 Uhr im Einsatz, grad dabei Einsatzleitung runterzufahren…, auf der Heimfahrt wurde uns Berichtet das sich Teile vom Kirchturm lösen,… Als die Kameraden hier waren, lösten sich bereits Teile, 3x6m…, ca. 80kg…, 80 m weiter in einem Dach eingeschlagen…, kann nicht berechnet werden, wo die Teile hinfliegen…, Bereich wurde weiträumig abgesperrt…, Wir kommen hier mit keiner Drehleiter ran, auch kein Steiger kann hier bei den Windverhältnissen arbeiten…“ 

Ca. 10  min HD-Rohmaterial ab sofort von unserem Videoserver abrufbar.

News-ID: 7234

  
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