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News-ID: 6885 Dienstag, 08. Februar 2022, ca. 12:30 Uhr
Northeim / Niedersachsen
Schwere Sprengstoffexplosion fordert drei Verletzte – Hintergründe weiter unklar
In der Wohnung gefunden: Metallrohrstücke, Schwarzpulver, Spreng und Brandsätze, Polenböller und eine ganze Reihe Schießkugelschreiber

 

Bei einer Explosion in einem Wohnblock sind am Montagabend im südniedersächsischen Northeim mindestens drei Personen verletzt worden. Nach ersten Ermittlungen der Polizei kam es gegen 17:20 Uhr in einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines mehrgeschossigen Wohnblocks zu einer Explosion. Anwohner berichten von einem lauten Knall und das die Wände gezittert haben, der in der Wohnsiedlung in der Stegerwaldstraße wahrzunehmen war. Durch die Detonation sind Glassplitter mehrere Meter weit vor dem Wohnblock geflogen. Vorsorglich hat die Polizei noch am Abend den gesamten Wohnblock mit über dreißig Wohneinheiten geräumt. Die meisten Bewohner konnten bei Bekannten oder in einer Jugendherberge untergebracht werden. Die Ursache für die Detonation ist noch unklar, Kriminaltechniker der Polizei und Sprengstoffexperten des LKA Niedersachsen haben bis spät in die Nacht Spuren gesichert und mit der Ursachenermittlung begonnen. Zum Zeitpunkt der Detonation haben sich nach derzeitigen Erkenntnissen drei Personen in der Wohnung aufgehalten, sie wurde verletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht. Wie die Staatsanwaltschaft Göttingen uns am Dienstagmittag bekannt gab, wurde die Explosion beim Hantieren mit Sprengstoff verursacht. In der verwüsteten Wohung wurden Metallrohrstücke, Schwarzpulver, Spreng und Brandsätze, Polenböller und eine ganze Reihe an Schießkugelschreibern gefunden.Gegen die beschuldigten Männer im Alter von 42, 44 und 56 Jahren wird nun wegen Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion ermittelt. Die Männer sind zum Teil so schwer verletzt, das sie nicht vernehmungsfähig sind.

 

Unsere Bilder und O-Töne:

 

 

  • Totale der Einsatzstelle
  • Blick auf Wohnblock hell erleuchtet
  • Polizei sichert spuren vor Wohnblock
  • Glassplitter vor Wohnblock
  • Blick auf betroffene Wohnung, Fenster geborsten
  • Kriminaltechniker im Treppenraum
  • Evakuierte Familie Schreiber mit geretteter Katze
  • O-Töne von Julia Schreiber, Bewohnerin des Wohnblocks, sinngemäß: haben aus Fenster gesehen und Rauchwolke gesehen, Nachbarn haben geschrien, die Feuerwehr kommt jetzt…ich bin aufgestanden, die Kinder haben gerufen, Mama, da ist eine Rauchwolke…es war ,als wäre etwas Schweres runtergefallen , die Wände haben gezittert, fahren jetzt zu meinen Eltern, machen uns sorgen um die Katze, die alleine in der Wohnung ist…haben nur Jacke übergezogen und sind schnell raus, Polizei hat gegen Tür gehämmert „ Alle müssen raus!“ 
  • O-Töne  von Georgy Schreiber, Ehemann, mit Katze unter Jacke sinngemäß: Mussten evakuiert werden, lassen unsere Katze nicht im Stich, habe Polizei gefragt, ob ich noch unsere Katze holen darf , die haben es erlaubt
  • O-Töne von Kevin Gerke, Nachbar, sinngemäß: hatte Besuch da, haben lauten Knall gehört und im ersten Augenblick nichts dabei gedacht, klang für Türknallen , kurz darauf viel Martinshorn, habe aus Fenster gesehen und gesehen, dass  es gegenüber eine Explosion gegeben hat, habe zu meiner Frau und Bekannte gesagt, Leute , zieht euch an , wir verlassen sicherheitshalber die Wohnung, man weiss ja nicht , was passiert ist…

 

 

 

 

 

NEU IM UPDATE:

 

Tagbilder 08.02.2022 inkl. O-Ton

 

 

 

  • Aussenschuss Staatsanwaltschaft Göttingen
  • Totale auf Wohnblock
  • Polzeibeamte in Wohnung am geborstenen Fenster
  • Glassplitter vor Wohnblock
  • Antexter mit Staatsanwalt Andreas Buick
  • O-Ton Andreas Buick, Staatsanwaltschaft Göttingen: „… Nach bisherigen Ergebnissen eine Explosion, Polizei hat drei Männer vorgefunden, schwer verletzt…Sprengstofexterte herbeigeholt…, Ein Fenster völlig zerstört…, Wohnung ist verwüstet…, gefunden wurden: Metallrohrstücke, Schwarzpulver, Spreng und Brandsätze, Polenböller und eine ganze Reihe Schießkugelschreiber…, Beschuldigte wurden ins Krankenhaus gebracht…, Wissen nicht womit wir es zu tun haben…, Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion, mindeststrafe ein Jahr, bis zu 5 Jahren… Alles was gefunden worden ist wurde sichergestellt…, 

 

 

 

Ca. 40 min HD-Rohmaterial ab sofort in drei Teilen von unserem Videoserver abrufbar.

News-ID: 7224

 

  
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