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News-ID: 6267 Donnerstag, 11. Januar 2018, ca. 09:15 Uhr
Hannover / Niedersachsen
Ehemaliger iranischer „Todesrichter“ Mahmud Haschemi Schahrudi (69) bricht vorzeitig seine neurologische Behandlung ab und verlässt fluchtartig Hannover in Richtung Teheran
Gegen den umstrittenen Patient einer Privatklinik sind bereits mehrere Strafanzeigen wegen Mordes eingegangen

Durch verschiedene Medienberichte und einer Twittermeldung mit Foto ist erst vor kurzem bekannt geworden, dass der ehemalige 69-Jährige iranischer Richter Mahmud Haschemi Schahrudi sich in Hannover in einer neurologischen Privatklinik aufhält und dich wegen eines mutmaßlichen Hirntumors behandeln ließ. Er gilt als umstritten, weil in seiner Heimat von 1999-2009 mehrere hundert Todesurteile verhängt hat, u.a. auch gegen Minderjährige.

Volker Beck (Grüne), ehemaliger Bundestagsabgeordneter der Grünen und Innenpolitikexperte, hat unter anderem Strafanzeige und Strafantrag beim Generalbundesanwalt gegen den Iraner gestellt. Menschrechtsorganisationen, wie die „Gesellschaft für bedrohte Völker“  fordern ebenfalls seine Festnahme. Die Staatsanwaltschaft Hannover prüft derweil immer noch, ob sie überhaupt zu ständig sind. Diplomatische Immunität genießt der 69-Jährige Scharudi nicht. Dennoch wurde er heute Morgen vor seinem Hotel von einer diplomatischen Vertretern des Generalkonsulats der islamischen Republik Iran (HH) abgeholt und wird voraussichtlich direkt zum Hamburger Flughafen gefahren, um die Maschine um 13:25 nach Teheran zusteigen. Nach noch unbestätigten Meldungen soll Schahrudi seine Behandlung vorzeitig abgebrochen haben, weil er anscheinend eine Strafverfolgung der deutschen oder europäischen Justizbehörden befürchtet.


Unsere Bilder:


  • Totalen vor dem Hotel, in der Nähe des INI (International Neuroscience Institute)
  • wartende diplomatische Fahrzeuge in der Unterführung beim Ausgang
  • hektisches Treiben, eilig werden Gepäckstücke verstaut etc.
  • Wagen fährt vor, schwarzer Regenschirm wird gegen unsere Kamera gespannt
  • Schahrudi kommt raus (im Zoom Gesicht zu erkennen für zwei Sekunden)
  • verdeckt sein halbes Gesicht mit einem schwarzen Schal
  • viele Leibwächter um ihn herum
  • Konvoi setzt sich in Bewegung, Polizeiwagen vor dem Hotel fährt hinterher
  • weitere Polizeiwagen und Polizisten stehen herum
  • Außenschüsse von der INI-Klinik nebenan, div. Polizeiwagen postiert
  • weitere Schnittbilder
  
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